Elsbeere

Wir haben eine Elsbeere (Sorbus torminalis) im Naturschutzgebiet unterhalb der Silberpappel pflanzen lassen. Zu den Sorbusarten wie die Elsbeere gehört auch der Speierling, die Mehlbeere und die Vogelbeere. Die überreifen Früchte der Elsbeere sind bei den Vogelarten, die bei uns überwintern, sehr beliebt. Die Blüten ziehen viele Insekten an. Der Baum verträgt Trockenheit, er gilt dadurch als ein idealer Baum bei der Klimaerwärmung.

Die Elsbeere stammt aus biologischen Anbau von Kay Großwendt, der sie für uns auch gepflanzt hat.Der Baum kann bis 30 m hoch und bis 300 Jahre alt werden.

Irmtraut Niemann-Khaliefi
nabu-badboll.de

 

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Eiche

Wir haben wieder eine neue Stieleiche am Pliensbacher Weg in Bad Boll gepflanzt. Die alte Stieleiche, die dort gestanden hatte, musste vor Jahren gefällt werden. Diese Stieleiche, ein Baumdenkmal, war vielen Bad Bollern bekannt als Eiche, die vom  Blitz getroffen, teilweise abgestorben und nur noch halbseitig belaubt war.

Die neue Stieleiche hat Herr Reich, Förster in Bad Boll, für uns bestellt. Vielen Dank dafür.

Die Stieleiche kann über 1.000 Jahre alt werden. Erst nach mehr als 60 Jahren trägt sie keimfähige Eicheln. Eine 100-jährige Eiche wandelt pro Jahr in ihren rund 150.000 Blättern rund 6.000 Kilogramm Kohlendioxid in ganze 4.500 Kilogramm Sauerstoff um. Mit dieser Menge deckt die Eiche den Jahresbedarf an Sauerstoff von 11 Menschen.

Durch die Absorption des schädlichen Kohlendioxids wird der sogenannte Treibhauseffekt gemindert, der für die gefürchtete Erderwärmung verantwortlich gemacht wird. Die Eiche, wie viele andere Laubbäume auch, filtert mit ihrer großen Blattfläche jährlich bis zu einer Tonne Staub nebst den dazugehörigen Schadstoffen aus der Luft.

Eichen werden bis zu 40 Meter hoch. Jährlich wächst die Eiche gerade mal 4 Zentimeter in die Höhe.

(Aus dem Buch: Wildnis Eiche von Solvin Zankl, Mario Ludwig)

Die Eiche lebt in einer anderen Dimension von Zeit. Was sind schon 100 Jahre im Leben einer Eiche? Für den Menschen ist es seine Lebenszeit. Alte Bäume müssen geschützt werden, sie dürfen nicht leichtfertig für Straßenbau, Wohnbebauung und neue Industrieanlagen geopfert werden.

Unsere Vorfahren haben für uns Bäume gepflanzt und wir sollten es für unsere Nachkommen auch tun.

Wenn man eine Eiche pflanzt, darf man nicht die Hoffnung hegen, nächstens in ihrem Schatten zu ruhen.
Antoine de Saint-Exupéry (1900 - 1944)

 

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Dr. Bruno Ullrich                                                                                              4.Febr.2021

 

Zeller Str.15

 

73110 Hattenhofen

 

 

 

 

 

An

 

Landratsamt Göppingen

 

-Naturschutzverwaltung-

 

z.Hd. Frau Kammer

 

Lorcher Str. 6

 

73033 Göppingen

 

 

 

 

 

Sehr geehrte Frau Kammer,

 

 

 

anbei die Luftbilder der jahrzehntelang besetzten Brutreviere und des von uns regelmäßig kontrollierten Brutbestandes des Steinkauzes im Albvorland, Kr. Göppingen. Dieser liegt zu einem Teil im Bereich um die Näherhöfe mit regelmäßig hier brütenden 2-4 Steinkauz Paaren(von derzeit insgesamt im Untersuchungsgebiet etwa 20-25 Brutpaaren).

 

Von diesen brüten in Nisthilfen mit den Nr. 2.21,2.22, 2.11 und 2.12 zwei Paare am ehemaligen Aussiedlerhof im „Heimt“.

 

 

 

Nach dem Anruf durch einen Mitarbeiter ihres Amtes vorletzte Woche, bin ich nochmals direkt zum Brutplatz gefahren. Aus Zeitgründen und Witterungsbedingungen war es mir erst jetzt möglich, das Brutrevier hier am Hof aufzusuchen und die unter dem Nussbaum liegende Niströhre Nr. 2.21 mitzunehmen. Ich habe sie als Beleg fotografiert. In ihr brütete über mehrere Jahre ein Steinkauz Paar, auch 2020, mit einem 4er Gelege (Abb.5 Nestkarte).

 

 

 

Der parzellen- und baumgenaue Standort ist aus dem Luftbild zu ersehen.

 

Die jahrzehntelange Begehung und Kontrolle der Nisthilfen auf diesen Parzellen erfolgte mit Einwilligung und mit Benachrichtigung der ehemaligen Besitzer des Aussiedlerhofes, die bis heute beim Hof leben.

 

Mit der Bauersfrau sprach ich kurz am Fenster. Dabei kam mir zur Kenntnis, dass der Sohn des jetzigen Besitzers der gerodeten Streuobstwiese Rechtsanwalt ist.

 

Wir nehmen deshalb an, dass die nicht genehmigte Rodung der Streuobstwiese im Vogelschutzgebiet in Rechtskenntnis vorsätzlich erfolgte.

 

Zu den biologischen Fakten aus den über das ganze Jahr verteilten Kontrollen der Population (siehe jährliche Verwendungsnachweise an das Umweltschutzamt Dr. Bruno Ullrich unter UD-Nr. 08117029004011, Sachbearbeiterin Frau Bechtloff) möchten wir kurz feststellen:

 

 

 

- Gerodet wurde ein Bestand hochstämmiger Streuobstbäume mit Apfel-, Birnen-, Kirsch- und Walnussbäumen auf mindestens 3 langgestreckten gewölbten Parzellen, von wohl etwa 75 a. In der viele Jahre als Viehweide (Pferdekoppel) genutzten Fläche gab es keine größeren Baumlücken. Man kann von einem Baumbestand ohne Zählung von etwa 75 Hochstämmen ausgehen (10 Bäume pro 10 a Fläche).

 

- Überwiegend hohes Alter der Obstbäume mit teilweise großem Kronen- und Stammdurchmesser.

 

- Vorhandensein von vielen natürlichen und von Spechten gezimmerten Baumhöhlen in den verschiedensten Baumetagen.

 

- Extensive, fleckenartig artenreiche Wiese, mit freien Bodenstellen durch Beweidung von Pferden.

 

- Störungsminderung (sehr starke Freizeitnutzung im Gebiet) durch Größe der Streuobstwiese und ihre Einzäunung mit Elektrozaun.

 

 

 

- In dem Biotop dort existieren Bruthabitate für folgende immer wieder beobachtete Vogelarten: Gartenrotschwanz, Bunt- und Grünspecht, Mittelspecht, Halsbandschnäpper, Gartenbaumläufer, Grauschnäpper und Neuntöter. Es ist Nahrungsgebiet u.a. des Rotmilans.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

Dr. Bruno Ullrich                                          Hartmut Ströhle

 

 

 

Zur Kenntnisnahme gesendet per E-Mail an:  Landesnaturschutzverband (LNV), AK Göppingen

 

                                                                                  Dr. W. Rapp, Vors. Kreisgruppe NABU e.V. Göppingen

 

                                                                                  Umweltschutzamt der Stadt Eislingen/Fils

 

Die Nistkastenkontrolle im Kurpark, Vogelwäldle, Badwasen und Friedhof ergab eine Belegung von 85%. Der Hauptanteil waren Meisennester, gefolgt von Sperling und Kleiber.

Bei der NABU - Vogelzählung am Futterplatz,  führte der  Haussperling gefolgt von Kohlmeise, Feldsperling, Amsel.

Stark zurück gegangen ist die Anzahl der Grünfinken. Ursächlich sind viele Grünfinken an einer  Trichomonadeninfektion gestorben. 

Derzeit werden wenige Vögel an den Futterplätzen beobachtet. Einer der Gründe ist, dass die Zugvögel aus Nord,- und Osteuropa fehlen, da auch dort der Winter milder verläuft und sie deshalb dort bleiben.

Durch den starken Einsatz von Unkraut,- und Insektengiften hat sich die Zahl der Insekten verringert, die als Nahrungsquelle für die Vögel dienen, somit veringert sich auch insgesamt die Anzahl der Vögel.

Hochstamm-Pflanzaktion

Wir haben wieder einen Apfel-Hochstammbaum (grüne Schafnase) und einen Birnen-Hochstammbaum (Pastorenbirne) auf der gemeindeeigenen Streuobstwiese gepflanzt.

Die Flächen der Streuobstbestände auf der Gemarkung Bad Boll (nach Rössler 1992) haben sich von 166,21 ha im Jahr 1960 auf 93,26 ha im Jahr 1991 verringert. Der aktuelle Stand der Ausdehnung der Streuobstwiesen in Bad Boll ist mir nicht bekannt. Es ist aber anzunehmen, dass die weitere Reduzierung der Streuobstwiesen durch Ausdehnung der Wohn- und Gewerbegebiete, Straßenbau, Rodungen aufgrund fehlender Wirtschaftlichkeit der Streuobstwiesen zugenommen hat. Neue Streuobstwiesen werden nicht angelegt.

Durch die Ausgabe von Hochstammbäumen gegen geringes Entgelt versucht die Gemeinde, die Nachpflanzungen von Hochstämmen auf den noch bestehenden oder ehemaligen Streuobstwiesen zu fördern.

I. Niemann-Khaliefi, Dipl.-Soz. Päd. (FH)

Anbei ein Baumgedicht von Johannes Trojan (1837-1915)

Der Baum

Einer pflanzt in seinem Garten

einen Baum mit Lust und Müh;

freuend sich in dem Erwarten,

dass er Schatten geb` und blüh`.

Drunter denkt er Rast zu halten,

denkt zu feiern manches Fest,

wenn die Blätter sich entfalten,

und der Vogel baut sein Nest.

Und ein andrer pflanzt ins Freie

einen Baum am Wegesrand.

Dass er aufwachs` und gedeihe,

pflegt er ihn mit treuer Hand.

Kommt ihm selbst auch nicht zu Gute

Blüt` und Frucht und Vogels Lied,

ihn erfüllt mit frohem Mute,

was zu fremder Lust geschieht. (..)

 Pflanzaktion vom Apfel-Hochstamm
Pflanzaktion vom Apfel-Hochstamm
Landschaftspflege mit Burenziegen
Landschaftspflege mit Burenziegen

Landschaftspflege mit Ziegen

21 Burenziegen, von Herrn Benjamin Oswald aus Jesingen, pflegen vorübergehend unser Naturschutzgebiet. Die Burenziegen wurden 1930 in Südafrika aus verschiedenen Ziegenrassen gezüchtet. Diese Ziegen sind sehr an allem interessiert und lieben Abwechslung, so wie das Naschen und Suchen von Futter. Sie mögen fast alles an Sträuchern und Büschen, insbesondere auch Brombeerranken. Als typische Laubfresser sind sie in der Lage, zum Teil auf den Hinterbeinen stehend, Gehölze über 1,20 m zu verbeißen. In der Landschaftspflege werden Ziegen gegen die Verbuschung in Weidelandschaften und zur Beseitigung von Wiederaufwuchs von Baumablegern eingesetzt.

ELSBEERE, Sorbus torminalis

Die Elsbeere ist ein heimischer Laubbaum. Ihre Beerenstände ähneln den Vogelbeeren, sind aber schon bis Mitte Oktober allesamt von den Tieren vernascht. Ein wichtiger Nahrungsgeber in der Natur also. Das ist noch nicht alles: Mit zur Sorbusfamilie gehören die engen Verwandten Speierlingsbaum, Vogelbeere und Mehlbeere. Wir hier in Bad Boll können dieser selten vorkommenden Baumart leicht begegnen, weil das Bad Boller Forstamt sich seit Jahrzehnten sehr um Elsbeerbestände bemüht.

Ihr Erscheinungsbild ist stets besonders: Innerhalb einer Woche nur schlagen nicht nur die lichtgrünen Blätter aus, sondern wachsen auch Zweige bis zu 50 cm mitsamt den später blühenden Blütenständen. Da kann man sagen: Dieser Baum schlägt gewaltig aus! Sie hat enorme Herbstfärbung und ein abgeschnittener Zweig für einen Blumenstrauß verblüfft: Irgendwann vertrocknet er doch, aber die Blätter bleiben grün und in Form. Bis zu einer gewissen Dicke sind Stamm und Äste silbern-glatt, aber dann sieht sie denen der Eiche ähnlich, aber mehr feinschuppig wie Birnen- oder Apfelbaumrinde.

Es gibt eine Infotafel, die zum Glück an das schönste und größte Exemplar gebunden ist. Dieser Baum steht im Wirtschaftswegedreieck am Turmbergsattel, neben einem Mammutbaum; dort, wo das Königssträßle (von Eckwälden hochkommend) die Grünbrücke der Autobahn erreicht. Im Turmbergwald selbst hat es auch schon größere Elsbeeren. Im Boller Wald an der Boller Heide und am Höhenweg nach Eckwälden (ehemals „Lindewirtswald“) sind zahlreiche jüngere Elsbeeren zu entdecken: Das 3-fach gezähnte Laub und im Erscheinungsbild dem des Ahorns ähnlich lässt Mitbewerber durchaus ausscheiden!

Manche Baumschule hat Elsbeerbäume im Sortiment.

Foto und Text: Kay Großwendt

Sommerferienprogamm

Die Kinder bastelten Nisthilfen für Wildbienen. Die Geschichte von der kleinen Wildbiene Mona wurde vorgelesen. Dann waren wir Naturforscher, schauten uns einen Ameisenhügel genau an, drehten Steine und Holzklötze um und sahen  Asseln, Tausendfüßer, Ameisen. Natürlich legten wir die Steine und Holzklötze wieder so zurück, wie sie davor waren. Dann besuchten wir noch das große Insektennisthaus und das Haus von den Honigbienen. Wir waren auch im Weideniglu, welches die NAJU-Kinder vor Jahren mitgebaut hatten. Zuletzt fütterten wir Paule mit Äpfeln.

Vielen Dank an die Kinder für die tolle Mitarbeit und an Frau Ludwig für ihre Mithilfe.

Die Silberpappel

Die Silberpappel in Bad Boll, wurde 1820 gepflanzt und wird in diesem Jahr 200 Jahre alt.

Sie ist ein gelungendes Beispiel dafür, wie Bäume erhalten weden können, auch wenn sie alt und vielleicht auch morsch sind. Eine Umzäunung schützt da vor Ästen die herunter fallen könnten.

Leider ist nun die Eiche am Schützenhaus , die vor Jahren stark zurückgeschnitten wurde, nun eingegangen und wurde entfernt.

Bäume sind durch die Klimaerwärmung, Umweltverschmutzung stark gefährdet. Es sollte alles versucht werden, insbesondere alte Bäume zuerhalten.

straßenbäume und auch junge Bäume benötigen bei Trockenheit unsere Unterstützung , indem sie gegossen werden. Das Umweltbundesamt teilt mit, dass ein Baum mindestens 10 liter Wasser pro Tag benötigt , also ein Eimer Wasser pro Tag.

Auch in diesem Jahr brütet der Vogel Neuntöter (Lanius Collurio) wieder im Boller Naturschutzgebiet. Der Neuntöter spießt seine Beutetiere, wie Großinsekten, kleine Mäuse, zur Vorratshaltung auf Dornen auf, bevor er sie dann später verspeist. Er ist ein Langstreckenzieher und fliegt im September zur Überwinterung wieder ins südliche Afrika zurück.

Auch die Schwalben sind sehr standorttreu. Dies kann man leider nun in Boll beobachten, wo die Schwalben ihre Nester suchen, die wegen eines Bauvorhabens im Februar abgenommen wurden sind.

Bei der NABU-Vogelzählung war der häufigste Gartenvogel der Haussperling.

Die NABU -Insektenzählaktion 2020 findet vom 29.05.-07.06.2020 und vom 31.07.-09.08.2020 statt.

Notieren sie alle Insekten , an einem sonnigen, warmen und windstillen Tag, die sie innerhalb einer Stunde an ihrem Beobachtungsplatz entdecken können. Zählen sie von Schmetterlingen , Hummeln etc. von jeder Art die größte gleichzeitig anwesende Zahl von Tieren , die sie beobachtet haben. Der Umkreis der Zählungen sollte innerhalb von 300 Quadratmetern sein. Sie können ausschließlich online oder mit der kostenlosen NABU-App Insektenwelt , ihre beobachteten Insekten bei NABU melden.

Passend zum Insektensommer möchten wir das Naturbuch , " Die kleine Wildbiene Mona " , geschrieben von Irmtraut Niemann-Khaliefi und mit Bildern von Sabine Marie Körfgen , vorstellen:

Schnell läuft die kleine Wildbiene Mona vorwärts zum Ausgang ihrer Röhre. Wer hat sie beim Ei-legen gestört ? Was die kleine Wildbiene an einem Tag erlebt, wird hier im Buch mit wunderschönen Bildern spannend und lehrreich erzählt. Dieses Naturbuch eignet sich für Kinder ab dem Kindergartenalter. Eine Bauanleitung für ein Insektenhaus ist anbei, sowie ein Mona- Lied ,welches zum nachspielen der Geschichte anregen soll.

Bezogen werden kann es duch Irmtraut Niemann- Khaliefi  07164-903935 Bad Boll zum Preis von 17,-€.

 

Die Hecken
die Hecke ist ein Kulturobjekt , die der Mensch erst entwickelt hat. Sie braucht die Pflege , den Schnitt,  damit sie nicht zu einer Baumreihe wird. Durch das Anlegen von Hecken hat der Mensch erst für viele Vögel , wie die Goldammer, Grasmücke , Schwanzmeise etc. einen Brutplatz geschaffen . Die Hecke , von althochdeutsch hegga-hegen, wurde früher als Umzäunung des Ackerlandes benutzt.
Hecken  aus heimischen Gehölzen , wie Hainbuche, Rotbuche, Liguster, Eibe, Berberitze, Schlehe nutzen vielen Vögel  auch als Nahrungsquelle, als Versteck und als Schlafplatz.
Ab 1.03. bis zum 30.09. ist das roden, das starke zurückschneiden, wie  auf den Stock setzen von Hecken, gesetzlich verboten. Jederzeit erlaubt sind laut Bundesnaturschutzgesetz dagegen schonende Form,- Pflegeschnitte ,zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen. Insbesondere ist darauf zu achten, dass keine Nester von Spätbrütern wie Gimpel, Grünfink, Hänfling, die auch in den Hecken brüten, zerstört werden.
Unsere Veranstaltungen 2020 , Silberpappelfest, Vogelstimmenwanderung fallen aus.

 

Blaumeisensterben

Seit März 2020 wird ein Blaumeisensterben zuerst in Rheinland Pfalz, Hessen ,beobachtet. In einzelnen Fällen sind auch Kohlmeisen oder andere kleine Singvögel betroffen. Diese Krankheit wird durch das Bakterium Suttonella ornithocola hervorgerufen und ist für den Menschen und andere Tiere nicht ansteckend. Symptome bei den Vögeln Sind: Atemprobleme, Teile des Kopfgefieders fallen aus, Augen sind verklebt. Diese Krankheit ist nicht heilbar. Falls kranke Vögel bei der Vogel- Futterstelle beobachtet werden, Fütterung wegen Ansteckung der Vögel untereinanader einstellen.

Sonst:  Futterplätze täglich säubern. Vogeltränken sollten vorsorglich jeden Tag gereinigt und mit frischem Wasser gefüllt werden.

NABU -Meldeaktion zum Meisensterben , Formular zum ausfüllen im Internet.

Ein Schwalbenhaus

Nachdem der neue Besitzer der Häuser an der Wette, Bad Boll die Schwalbennester an den Häusern entfernt hat, hat er nun ein neuses  Zuhause für die Schwalben hinter der alten Schule, Bücherei aufstellen lassen. Wir hoffen vom NABU Bad Boll , dass die Schwalben die neue Anlage annehmen und dort ihren Nachwuchs aufziehen werden.

 

 

 

Auf ein Wort....., jeden letzten Donnerstag im Monat, im Reformhaus- Cafe, Bad Boll, von 16 -17 Uhr.

 Fällt  zur Zeit wegen Corona , aus.

 

 

 

 

Sehr geehrte NWZ Redaktion, am 06.03.2020 wurden von Schülern und Lehrern der Esslinger Waldorfschule auf einer Streuobstwiese vom Sonnenhof , unterhalb der Silberpappel in Bad Boll , 16 neue Obstbäume gepflanzt.Die Obstbäume, die früher auf  der Streuobs
Baumpflanzaktion
Sehr geehrte NWZ Redaktion,

am 06.03.2020 wurden von Schülern und Lehrern der Esslinger Waldorfschule auf einer Streuobstwiese vom Sonnenhof , unterhalb der Silberpappel in Bad Boll , 16 neue Obstbäume gepflanzt.Die Obstbäume, die früher auf  der Streuobstwiese gestanden sind,waren nach und nach entfernt wurden, da sie alt und morsch wurden und teilweise umfielen , oder auch  durch Mistelbefall abgestorben waren.Alle neugepflanzten  Äpfel,- und Birnbäume sind Hochstammbäume, die früher auch schon für Streuobstwiesen  genommen wurden sind. Wir vom Naturschutzbund Bad Boll begrüßen diese Wiederbepflanzung einer ehemaligen Streuobstwiese und hoffen das dieses Projekt , Schule macht und auch andere Schulen mit ihren Schülern, Baumpflanzaktionen durchführen.

Rückblick 2019

Wir vom Naturschutzbund Bad Boll trauern um zwei Mitglieder die 2019 verstorben sind.

Rudolf Nusko war Naturschutzvorsitzender in den siebziger Jahren hier in Bad Boll. Bis zu seinem Tod hat er uns mit Rat und Tat unterstützt.

Conni Moll unterstützte die NAJU Arbeit. Wenn es ihr gesundheitlich gut ging, kam sie zu den monatlichen Aktivitäten der Naturschutzjugendgruppe  mit ihrer Hündin Pauline.

Sie fehlt uns sehr.

Nach 7 Jahren Jugendarbeit, haben wir die Naturschutzgruppe Bad Boll aufgelöst. Es war eine sehr schöne Zeit mit den Kindern und Jugendlichen in der Natur zu sein und dort verschiedene Unternehmungen durchzuführen. Wir bauten ein Weiden- Iglu, führten Nistkastenkontrollen durch, hängten Nistkästen auf, machten Bachwanderungen, bastelten zu Ostern und Weihnachten Naturgeschenke, wanderten mit dem Esel Paule und besuchten unsere Bienenvölker, schleuderten Honig, pressten Apfelsaft, pflanzten Apfelbäumchen und nahmen am Boller- Weihnachtsmarkt mit eigenem Stand teil.

Wir nahmen auch dieses Jahr am Weihnachtsmarkt mit eigenem Stand teil. Drei ehemalige NAJU -Kinder halfen mit beim Aufbau und beim Verkauf. Wir haben beim Weihnachtsmarkt  wieder Unterschriften , für die Aktion vom Münchner Institut, Rettet die Bienen und die Bauern, gesammelt.

Informationen über Vogelfütterung, Nistkastenbau , Umweltthemen wurden mit den Besuchern , die zu unseren Stand kamen,  diskutiert. Vielen Dank an Alle die uns am Stand besuchten.

 

Zum 6. Dezember , Nikolaustag wurde  ein Besuch im Kindergarten Riedbächle und wieder im Paradiesle mit Esel Paule mit einem Sack Clementinen gemacht. Die Kinder freuten sich sehr über den Esel streichelten ihn und fütterten mit gelben Rüben.

Im Herbst zeigten wir den Film: Die Wiese, ein Paradies nebenan, von dem Biologen Herrn Jan Haft. Es ist ein wunderschöner Film und zeigt eindrücklich was alles auf der Wiese an Tieren und Pflanzen  lebt. Die Naturwiese mit ihren Pflanzen, die sich selbst angesiedelt haben, ihrer Artenvielfalt verschwindet durch zuviel Gülle , durch zu viel mähen , duch Bebauung.

 

Im Frühjahr führten wir wieder eine Vogelstimmenführung in Bad Boll mit dem Vogelexperten Herrn Erwin Schwarz  durch. Vielen Dank dafür, dass Herr Schwarz immer wieder Zeit findet, die Welt der Vögel uns näher zu bringen . Es werden jedes Jahr mehr Menschen die mitwandern.

 

Die Nistkastenkonrolle im Kurpark und auf dem Friedhof wurde von uns im Februar 2019 wieder durchgeführt. Fast alle Nistkästen waren benutzt wurden. Aber es ist kein Vergleich mehr zu früher, sagte ein Mitstreiter bei der Aktion, früher waren  mehrere Nester übereinander im Nistkasten. Jetzt freut man sich schon wenn wenigstens ein Nest gefunden wird.

 

Ausblick 2020

 

Wir werden wieder Nistkastenkontrollen im Kurpark, Friedhof  und beim Vogelwäldle durchführen. Wahrscheinlich wieder im Februar. Fand statt.

Am 29.Mai 2020 haben wir ein Fest in Zusammenarbeit mit dem BOB. Die Silberpappel wird 200 Jahre alt. Herr Ulrich Schwarz macht die Musik und wir wollen bei Baumgedichten und Baumgeschichten  den Bäumen danken , schenken sie uns doch den Sauerstoff, den wir zum Leben brauchen. Bäume sind  die größten Lebewesen die es auf unserer Erde gibt.

 Fällt aus.

Unser Ziel mehr Baumdenkmale für Bad Boll werden wir weiterhin verfolgen. Da die untere Naturschutzbehörde nur tätig wird, wenn mehrere Bäume auch in anderen Gemeinden zu Baumdenkmalen erkärt werden, werden wir die anderen NABU Gruppen  hier in der Region anschreiben, ob sie daran teilnehmen wollen.

Keine Rückmeldung von anderen NABU Gruppen. (12.05.20)

 

 

 

 



Meldung an die Umweltmeldestelle

Willkommen beim NABU Bad Boll

Mädesüß ( Filipendule ulmaria) gehört zu den Rosengewächsen. Der Name ist wahrscheinlich wegen dem süßen Geruch entstanden. Mede ist der alte Begriff für Grasland. Der Geruch lockt Bienen und auch Käfer , wie der wunderschöne gold- und grüne Rosenkäfer an.

Foto: I. Niemann-Khaliefi
Foto: I. Niemann-Khaliefi